Die Suche nach dem richtigen Influencer fühlt sich oft an wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Spezialisierte Plattformen wie Modash versprechen Abhilfe, doch ihr Einstiegspreis liegt bei 199 Dollar pro Monat, und ihre Suchlogik basiert auf Follower-Zahlen und vordefinierten Tags. Wer einen Micro Influencer finden möchte, der nicht nur die Reichweite, sondern auch den Markenkern trifft, stößt damit schnell an Grenzen.
Dabei sind es oft genau diese kleineren Creator mit 1.000 bis 100.000 Followern – Nano- und Micro-Influencer –, die die höchsten Engagement-Raten erzielen, eine treue Community aufgebaut haben und für einen Bruchteil der Kosten kooperieren. Die meisten von ihnen sind in keiner Influencer-Datenbank erfasst, weil sie keine Mindestreichweite erfüllen oder schlicht noch nicht entdeckt wurden. Genau hier liegt die Chance – und genau hier versagen klassische Tools.
Dieser Leitfaden zeigt, welche Kennzahlen wirklich über den Erfolg einer Creator-Kooperation entscheiden, wie Sie anhand von TikTok-Daten verborgene Talente identifizieren, aufkommende Trends frühzeitig erkennen und daraus einen eigenen, qualifizierten Creator-Pool aufbauen, ganz unabhängig von teuren Abo-Plattformen.
Warum teure Influencer-Tools oft die falschen Creator liefern
Plattformen wie Modash oder Kolsquare – zu dem auch Storyclash inzwischen gehört – arbeiten nach demselben Grundprinzip: Sie durchsuchen öffentliche Social-Media-Profile, indizieren sie in einer Datenbank und ermöglichen es Marken, nach vordefinierten Kriterien zu filtern: Follower-Zahlen, Engagement-Rate, Standort, Nische. Das klingt komfortabel, hat aber einen entscheidenden Haken.
Wer nicht eine bestimmte Mindestreichweite mitbringt, landet gar nicht erst in der Datenbank. Nano-Influencer mit unter 10.000 Followern und aufstrebende Micro-Creator, die gerade dabei sind, ihre Community aufzubauen, fallen durch das Raster – unabhängig davon, wie authentisch ihr Content ist oder wie hoch ihre Engagement-Rate liegt. Dabei zeigen aktuelle Benchmarks, dass genau diese kleineren Creator die stärksten Ergebnisse liefern: Micro-Influencer auf TikTok erzielen eine durchschnittliche Engagement-Rate von 17,96 % – die höchste Rate aller Plattform-Tier-Kombinationen. Nano-Influencer erreichen auf Instagram bis zu 8 % Engagement, Mega-Influencer dagegen kaum 1,21 %.
Hinzu kommt der Preis. Modash startet bei 199 Dollar pro Monat – Kosten, die für viele kleine und mittelständische Marken schlicht nicht im Budget stehen. So konkurrieren Marken letztlich um dieselbe überschaubare Gruppe bekannter Creator, während ein ganzes Reservoir an unentdeckten Talenten ungenutzt bleibt. Wer Influencer finden möchte, ohne monatlich dreistellige Beträge für ein Tool auszugeben, braucht einen anderen Ansatz.
Was ist ein Micro-Influencer – und warum sind sie oft wertvoller?
Nicht jeder Creator mit einer Million Followern ist automatisch der richtige Partner für eine Marke. Und nicht jeder mit 5.000 Followern ist zu klein, um relevant zu sein. Entscheidend ist, wie tief die Verbindung zwischen einem Creator und seiner Community wirklich ist.
Im Influencer Marketing unterscheidet man üblicherweise vier Stufen:
| Typ | Follower | Engagement-Rate (TikTok) | Kosten pro Post (DE) |
|---|---|---|---|
| Nano-Influencer | 1.000 – 10.000 | 9 – 15 % | 50 – 250 € |
| Micro-Influencer | 10.000 – 100.000 | 8,7 % | 250 – 2.500 € |
| Macro-Influencer | 100.000 – 1 Mio. | 3 – 5 % | 2.500 – 10.000 € |
| Mega-Influencer | 1 Mio.+ | 1 – 3 % | 10.000 € + |
Nano- und Micro-Influencer erzielen nicht trotz ihrer kleinen Reichweite starke Ergebnisse, sondern genau deswegen. Ihre Community ist enger, das Vertrauen höher und die Interaktion echter. Laut aktuellen Studien folgen 82 % der Verbraucher Empfehlungen von Micro-Influencern – ein Wert, den kein Mega-Creator auch nur annähernd erreicht. Gleichzeitig kosten Micro-Influencer 60 bis 70 % weniger als Macro-Creator und liefern den dreifachen ROI.
Hinzu kommt ein strategischer Vorteil, den viele Marken unterschätzen: Wer heute einen aufstrebenden Creator mit 3.000 Followern entdeckt und eine Partnerschaft aufbaut, sichert sich langfristig einen authentischen Markenbotschafter – bevor ihn die Konkurrenz überhaupt auf dem Radar hat. Genau diese Talente tauchen in keiner Datenbank auf. Sie müssen aktiv gesucht werden.
Was ist ein UGC Creator – und wo ist der Unterschied?
Ein Begriff, der in den letzten Jahren zunehmend auftaucht, ist der UGC Creator – kurz für User Generated Content. Gemeint sind Personen, die professionellen Content für Marken produzieren, diesen aber nicht auf ihrem eigenen Kanal veröffentlichen. Das Material wird stattdessen von der Marke selbst genutzt – als Werbeanzeige, auf der Website oder in sozialen Medien.
Der entscheidende Unterschied zum klassischen Influencer: Ein UGC Creator braucht keine Reichweite. Was zählt, ist die Qualität des Contents, nicht die Größe der Community. Das macht sie für viele Marken besonders interessant – authentisches Videomaterial zu einem Bruchteil der Kosten einer professionellen Produktion.
Genau deshalb sind UGC Creator in keiner Influencer-Datenbank zu finden. Wer sie sucht, muss selbst aktiv werden: auf TikTok nach relevanten Inhalten suchen, Creator identifizieren, deren Stil zur Marke passt, und direkt Kontakt aufnehmen. Wie das systematisch funktioniert, zeigt der nächste Abschnitt.
Welche Daten wirklich zählen – und wie Sie diese mit Octoparse erfassen
Follower-Zahlen sind ein schlechter Kompass. Ein Account mit 200.000 Followern und 0,3 % Engagement bringt einer Marke weniger als einer mit 8.000 Followern und 12 % Engagement. Wer Micro-Influencer finden möchte, die wirklich wirken, muss lernen, die richtigen Kennzahlen zu lesen – und sie systematisch zu erfassen.
Mit dem https://www.octoparse.de/template/tiktok-profile-scraper lassen sich genau die Felder exportieren, die für eine fundierte Creator-Bewertung notwendig sind. Damit steht Ihnen ein flexibles TikTok-Analyse-Tool zur Verfügung, das als Influencer Analyse Tool weit über die Möglichkeiten klassischer Plattformen hinausgeht.Im Folgenden wird einfach erklärt, was die Daten bedeuten und wie man sie richtig interpretiert.
Engagement-Rate: Der wichtigste Indikator
Der TikTok Profile Scraper liefert für jeden Creator like_count, comment_count und play_count. Daraus lässt sich die Engagement-Rate direkt berechnen:
Engagement-Rate = (Likes + Kommentare) / Views × 100
Auf TikTok gelten folgende Richtwerte als Orientierung:
| Creator-Typ | Gute Engagement-Rate | Sehr gute Engagement-Rate |
|---|---|---|
| Nano (1K–10K) | ab 9 % | ab 12 % |
| Micro (10K–100K) | ab 6 % | ab 9 % |
| Macro (100K–1 Mio.) | ab 3 % | ab 5 % |
Ein Account mit konstant über 9 % Engagement bei 15.000 Followern ist wertvoller als einer mit 150.000 Followern und 1 % – eine Erkenntnis, die ohne Rohdaten schlicht nicht möglich wäre.
Inhaltliche Konsistenz: Einmaliger Viralhit oder nachhaltige Performance?
Der Profile Scraper erfasst nicht nur Profildaten, sondern auch die Video-Historie eines Accounts: Titel, Veröffentlichungsdatum, Views und Engagement pro Video. Wer die letzten 20 Videos eines Creators analysiert, erkennt sofort, ob es sich um einen einmaligen Viralhit handelt oder um stabile, wiederkehrende Performance. Creator mit gleichmäßig hohen Engagement-Raten über mehrere Wochen sind langfristig die zuverlässigeren Partner.
Kommentarqualität: Was die Zahlen nicht zeigen
Likes lassen sich kaufen, echte Gespräche nicht. https://www.octoparse.de/template/tiktok-video-comments-scraper erfasst Kommentartexte, Likes pro Kommentar und Antworten. Wer diese Daten exportiert und stichprobenartig liest, erkennt schnell, ob eine Community wirklich engagiert ist oder ob Bot-Aktivität vorliegt. Echte Kommentare stellen Fragen, teilen Erfahrungen und zeigen persönliche Bezüge zum Content.
Stilistische Markenfitness: Das letzte Kriterium
Zahlen allein entscheiden keine Kooperation. Ein Creator mit perfekten Metriken, dessen Content-Stil nicht zur Markenidentität passt, wird trotzdem keine guten Ergebnisse liefern. Der Profile Scraper liefert auch bio, hashtags und die letzten Video-Titel – genug, um auf einen Blick zu beurteilen, ob Tonalität, Ästhetik und Themenwahl zur eigenen Marke passen, bevor man Kontakt aufnimmt.
Tools-Vergleich: Modash, Kolsquare, Influee & Octoparse
Welches Tool passt zu welchem Anwendungsfall? Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick.
| Octoparse | Modash | Kolsquare / Storyclash | Influee | |
|---|---|---|---|---|
| Schwerpunkt | Eigene Creator-Recherche ohne Datenbankgrenzen | Influencer-Suche & Analyse | Kampagnenmanagement & Tracking | UGC Creator |
| Preis | Dauerhaft kostenlos (Free), ab $99/Monat (Standard) | ab $199/Monat | Auf Anfrage | ab €199/Monat + 10% Gebühr |
| Plattformen | Beliebige Plattform | Instagram, TikTok, YouTube | Instagram, TikTok, YouTube, X, Snapchat | TikTok, Instagram |
| Mindestreichweite | Nein | Ja | Ja | Nein (UGC) |
| Filterfreiheit | Vollständig anpassbar | Vordefiniert | Vordefiniert | Vordefiniert |
| Datenexport | Excel, CSV, Datenbank, Cloud | Eingeschränkt | Eingeschränkt | Nicht möglich |
| Kostenloser Zugang | Ja | 14-Tage-Trial | Nein | Nein |
Modash und Kolsquare sind ausgereifte Lösungen für Teams, die Influencer-Kampagnen professionell verwalten möchten – vorausgesetzt, das Budget ist vorhanden. Influee löst ein anderes Problem: Wer fertige UGC-Inhalte von verifizierten Creatorn benötigt, findet dort eine strukturierte Lösung, zahlt aber zusätzlich zu den Abo-Kosten für jeden einzelnen Creator.
Octoparse verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz. Statt einer fertigen Datenbank bietet es ein flexibles Werkzeug zur eigenen Datenerfassung – ohne Mindestreichweite, ohne Plattformbeschränkung und mit vollständiger Kontrolle über die erfassten Felder. Für Marken, die gezielt Nano- und Micro-Influencer auf TikTok suchen, die in keiner Datenbank auftauchen, ist das der entscheidende Vorteil.
Einen umfassenden Überblick über weitere Tools zur Social-Media-Datenerfassung finden Sie in unserem Vergleich der besten Social-Media-Finder-Tools.
Schritt für Schritt: Micro-Influencer auf TikTok finden mit Octoparse
Octoparse bietet mehrere TikTok-Vorlagen, die sich für die Creator-Recherche kombinieren lassen. Der effektivste Workflow besteht aus zwei Schritten: Erst relevante Creator über Hashtags oder Suchanfragen identifizieren, dann deren Profildaten systematisch auswerten.
Schritt 1: Relevante Creator über Keywords und Hashtags finden
Öffnen Sie Octoparse und wählen Sie die Vorlage TikTok Search Scraper.
https://www.octoparse.de/console/template/tiktok-busqueda-scraper
Geben Sie Ihre Keywords oder Hashtags ein – zum Beispiel nachhaltigemode, fitnesstipps oder veganerezepte. Bis zu 10.000 Keywords lassen sich gleichzeitig verarbeiten, entweder manuell eingegeben oder per Datei importiert.
Der TikTok Search Scraper steht sowohl im Web-Browser als auch in der Octoparse Desktop-App zur Verfügung. Für stabilere Läufe und erweiterte Funktionen empfehlen wir die Desktop-App.

Entscheidend ist die Wahl des Content Tab:
Users – Der direkteste Weg zur Creator-Recherche. TikTok gibt Ihnen eine Liste von Accounts zurück, die zum eingegebenen Keyword passen. Ideal, wenn Sie schnell einen Überblick über aktive Creator in einer Nische gewinnen möchten.
Videos – Gibt alle Videos zu einem Keyword oder Hashtag zurück, unabhängig von der Popularität. Sinnvoll, wenn Sie zuerst die Inhaltsqualität beurteilen möchten, bevor Sie sich einen Creator genauer ansehen. Aus den Video-Ergebnissen lassen sich anschließend die Ersteller-Accounts identifizieren.
Top – Zeigt die meistgesehenen Inhalte zu einem Keyword. Ideal, um schnell einen Überblick über populäre Creator in einer Nische zu gewinnen.
Legen Sie außerdem die Scroll Page Times fest. Ein Wert von 1 liefert etwa 24 Ergebnisse, 2 etwa 36, 3 etwa 48. Für eine erste Recherche reichen 5 bis 10 Scrolls – das ergibt 100 bis 200 Creator oder Videos, genug für eine aussagekräftige Vorauswahl.
Wichtig: Der TikTok Search Scraper erfordert eine vorherige Anmeldung. Hinterlegen Sie Ihre TikTok-Login-Daten unter „Gespeicherte Anmeldung einstellen”, bevor Sie die Aufgabe starten.


Schritt 2: Creator-Profildaten mit dem TikTok Profil Scraper erfassen
Aus den Ergebnissen des ersten Schritts entnehmen Sie die Spalte TikToker_URL – sie enthält die direkten Profillinks aller gefundenen Creator. Kopieren Sie die Links der Creator, die im ersten Schritt durch überdurchschnittliche Likes aufgefallen sind, und fügen Sie sie in den TikTok Profil Scraper ein.
https://www.octoparse.de/console/template/tiktok-profile-scraper
Pro Creator-URL lässt sich über DataCount festlegen, wie viele Videos erfasst werden sollen. Der Standardwert von 10 reicht für eine erste Einschätzung aus. Wer die Inhaltskonsistenz über einen längeren Zeitraum prüfen möchte, erhöht den Wert auf 20 bis 30.

Der Scraper liefert für jeden Account die wichtigsten Kennzahlen: Follower-Anzahl, Gesamtlikes, Anzahl der Videos sowie pro Video Views, Likes und Kommentare – genau die Felder, die Sie für die Engagement-Rate-Berechnung im nächsten Schritt benötigen.
Hinweis: Der TikTok Profil Scraper ist eine kostenpflichtige Vorlage ($1 pro 1.000 Ergebniszeilen). Für Nutzer mit einem aktiven Octoparse-Abonnement sind monatliche Gratisguthaben enthalten – in den meisten Fällen reicht das für die Creator-Recherche vollständig aus.
Octoparse bietet eine 14-tägige kostenlose Testphase, in der Sie sämtliche Vorlagen – einschließlich aller TikTok-Scraper – uneingeschränkt nutzen und große Datenmengen exportieren können. Jetzt kostenlos testen

Profildaten erfolgreich gescrapt in TikTok Profil Scraper

Die erfassten Profildaten lassen sich anschließend in verschiedenen Formaten exportieren: als Excel- oder CSV-Datei für die manuelle Auswertung, direkt in Google Sheets für kollaboratives Arbeiten oder in eine Datenbank für automatisierte Workflows.

Schritt 3: Engagement-Rate berechnen und Creator filtern
Nach dem Export öffnen Sie die Datei in Excel oder Google Sheets. Die relevanten Spalten sind like_num, comment_num und views_num. Fügen Sie eine neue Spalte hinzu und berechnen Sie die Engagement-Rate pro Video:
=(like_num + comment_num) / views_num * 100
Um einen stabilen Wert pro Creator zu erhalten, empfiehlt sich der Durchschnitt über alle erfassten Videos – nicht nur das stärkste Einzelvideo. Ein einmaliger Viralhit kann die Engagement-Rate verzerren und zu einer Fehleinschätzung führen.
Sortieren Sie die Ergebnisse nach Engagement-Rate. Was die Daten aus unserem Beispiel zeigen, bestätigt das Prinzip: kitchenbyemmaa hat gerade einmal 1.300 Follower – und erreicht eine durchschnittliche Engagement-Rate von 12,32 %. Zum Vergleich: fitnessdadx kommt auf 167.700 Follower, aber nur 1,67 % Engagement. Kein Influencer-Tool der Welt hätte kitchenbyemmaa auf dem Radar – und genau das ist der Punkt.
Als Orientierung für die Filterung:
| Creator-Typ | Empfohlene Mindest-Engagement-Rate |
|---|---|
| Nano (unter 10K) | ab 6 % |
| Micro (10K–100K) | ab 4 % |
| Mid-Tier (100K–500K) | ab 3 % |
Creator, die diesen Schwellenwert nicht erreichen, scheiden aus – unabhängig von ihrer Followerzahl.

Die exportierten Rohdaten aus dem TikTok Profil Scraper lassen sich direkt über die Octoparse MCP-Schnittstelle an einen KI-Agenten wie Claude übergeben.
Das folgende Beispiel zeigt das Ergebnis: Claude hat die ursprünglichen Scraped-Daten bereinigt, die Engagement-Rate berechnet und jeden Creator automatisch eingestuft – aus einem unstrukturierten Datensatz wird so in Sekunden eine priorisierte Shortlist.

Schritt 4: Creator manuell prüfen und kontaktieren
Die Daten liefern die Vorauswahl – die finale Entscheidung trifft das menschliche Auge. Öffnen Sie die TikTok-Profile der Creator, die die Engagement-Schwelle erreicht haben, und prüfen Sie drei Dinge:
Inhaltlicher Fit: Passt der Content-Stil zur eigenen Marke? Tonalität, Ästhetik und Themenwahl der letzten zehn bis fünfzehn Videos geben ein verlässliches Bild davon, ob eine Kooperation authentisch wirken würde.
Kommentarqualität: Echte Gespräche oder Emoji-Reihen? Wer die Kommentarspalte liest, erkennt sofort, ob eine Community wirklich engagiert ist. Konkrete Fragen, persönliche Erfahrungsberichte und Antworten des Creators sind ein gutes Zeichen. Wer diesen Schritt beschleunigen möchte, kann den TikTok Video Comments Scraper nutzen: Er erfasst Kommentartexte, Likes pro Kommentar und Antworten für beliebige Videos – und macht Bot-Aktivität auf einen Blick erkennbar.
https://www.octoparse.de/template/tiktok-video-comments-scraper
Posting-Konsistenz: Hat der Creator in den letzten Wochen regelmäßig gepostet? Wer nur sporadisch aktiv ist, liefert als Kooperationspartner weniger verlässliche Reichweite.
Creator, die alle drei Kriterien erfüllen, kommen in den finalen Pool. Die Kontaktaufnahme erfolgt am einfachsten über die in author_bio hinterlegte E-Mail-Adresse – viele Creator hinterlegen dort direkt ihre Kontaktdaten. Wer keine E-Mail-Adresse angegeben hat, lässt sich alternativ per TikTok-DM erreichen.
Fazit
Influencer-Marketing war lange ein Spiel der großen Budgets. Wer keine fünfstellige Monatssumme für Plattformen wie Modash oder Kolsquare ausgeben wollte, hatte kaum eine strukturierte Möglichkeit, die richtigen Creator zu finden – und blieb auf manuelle Recherche oder Glück angewiesen.
Was dieser Leitfaden zeigt: Das ist kein Budgetproblem, sondern ein Methodenproblem. Die Daten, die für eine fundierte Creator-Auswahl nötig sind, sind öffentlich zugänglich. Mit dem richtigen Werkzeug lassen sie sich systematisch erfassen, auswerten und in eine priorisierte Shortlist verwandeln – ohne monatliche Fixkosten für eine Plattform, die ohnehin nur einen Bruchteil der relevanten Creator kennt.
Nano- und Micro-Influencer mit echter Community-Bindung tauchen in keiner Datenbank auf. Sie müssen aktiv gesucht werden – mit den richtigen Daten, den richtigen Kennzahlen und einem Workflow, der skaliert. Genau das ermöglicht die Kombination aus TikTok Search Scraper, TikTok Profil Scraper und einer strukturierten Engagement-Analyse.
Wer heute anfängt, diese Creator zu identifizieren und Beziehungen aufzubauen, sichert sich Partnerschaften, bevor sie teuer werden.
FAQ
Ist es legal, TikTok-Daten zu scrapen?
Ja, das Scrapen öffentlich zugänglicher TikTok-Daten ist grundsätzlich rechtlich zulässig. Dabei sollten die Nutzungsbedingungen der Plattform beachtet und ausschließlich öffentliche Profile erfasst werden. Eine ausführlichere Einschätzung zu den rechtlichen Aspekten des Web Scrapings finden Sie in unserem Artikel zu rechtlichen Aspekten des Scrapings. Dabei ist zu beachten, dass bei der Verarbeitung personenbezogener Daten die Anforderungen der DSGVO einzuhalten sind.
Wie viel kostet Octoparse im Vergleich zu Modash?
Octoparse bietet einen dauerhaft kostenlosen Plan mit 10 Aufgaben und bis zu 50.000 Exportzeilen pro Monat. Bezahlte Pläne starten ab $119/Monat. Modash beginnt bei $199/Monat ohne kostenlose Version. Für kleinere Marken und Freelancer ist Octoparse damit die deutlich günstigere Einstiegsoption.
Kann ich Octoparse auch für andere Plattformen nutzen?
Ja. Octoparse ist nicht auf TikTok beschränkt. Dieselbe Methode lässt sich auf jede Plattform mit öffentlichen Profilen anwenden – Instagram, YouTube, LinkedIn, Pinterest oder auch Nischenplattformen und Foren, die von spezialisierten Influencer-Tools nicht abgedeckt werden.
Was ist der Unterschied zwischen einem Micro-Influencer und einem UGC Creator?
Ein Micro-Influencer verbreitet Inhalte über seinen eigenen Kanal und wird für Reichweite bezahlt. Ein UGC Creator produziert Inhalte für Marken, die diese selbst ausspielen – Followerzahl spielt dabei keine Rolle. Beide lassen sich mit Octoparse auf TikTok identifizieren, wobei UGC Creator häufig unter den Accounts mit niedrigen Followerzahlen und hoher Inhaltsqualität zu finden sind.
Wie erkenne ich Fake Followers bei TikTok-Creatorn?
Ein starkes Indiz sind auffällige Diskrepanzen zwischen Followerzahl und Engagement-Rate. Wer 100.000 Follower hat, aber nur 0,5 % Engagement erzielt, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Teil seiner Reichweite künstlich aufgebaut. Der TikTok Video Comments Scraper hilft zusätzlich: Kommentare, die ausschließlich aus Emojis bestehen oder generische Phrasen wiederholen, deuten auf Bot-Aktivität hin.
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