Ihre Marke taucht in der ChatGPT-Antwort nicht auf, drei Wettbewerber dagegen schon. Ob das bei jeder Frage so ist oder nur bei dieser einen, lässt sich mit einem einzelnen Chatverlauf nicht beantworten. Genau hier setzt KI-Sichtbarkeit an: nicht ein Eindruck aus einem Gespräch, sondern eine wiederholbare Messung über viele Prompts, mehrere Modelle und einen klar definierten Markt.
Dieser Vergleich ordnet acht Werkzeuge ein, mit denen Sie Ihre KI-Sichtbarkeit messen können. Der Schwerpunkt liegt auf deutschsprachigen Antworten in ChatGPT, Gemini und den Google AI Overviews.
Schnellauswahl
Kleines Budget, mehrere Länder: Otterly.AI. Der günstigste Einstieg im Feld, Länderabdeckung laut Anbieter bereits im kleinsten Paket enthalten.
Wettbewerbsvergleich im DACH-Raum: Peec AI. Anbieter aus Berlin, tägliche Messung, sauberer Wettbewerbsvergleich. Achten Sie auf die Länderbegrenzung im Einstiegspaket.
SEO und KI-Sichtbarkeit in einem Werkzeug: SE Ranking. Das Prompt-Tracking sitzt hier in einer vollständigen SEO-Suite.
Eigene Rohdaten statt fertiger Kennzahl: Datenerhebung selbst aufbauen. Sie erhalten keinen Score, dafür jede Nennung, jede Position und jede zitierte Quelle als Tabelle.
Was KI-Sichtbarkeit tatsächlich misst
KI-Sichtbarkeit klingt nach einer einzigen Zahl. Tatsächlich besteht sie aus drei Ebenen, die unabhängig voneinander gut oder schlecht ausfallen können. Wer sie trennt, versteht auch, warum zwei Werkzeuge für dieselbe Marke unterschiedliche Werte ausweisen.
Erwähnung: Kommt Ihre Marke überhaupt vor?
Die gröbste Ebene. Das Modell nennt Ihren Namen oder es nennt ihn nicht. Die meisten Anbieter verdichten das zu einem Prozentwert über alle beobachteten Prompts und nennen ihn Visibility Score oder Share of Voice. Für einen ersten Überblick reicht das. Für eine Entscheidung reicht es selten, denn eine beiläufige Nennung am Ende einer Aufzählung zählt hier genauso viel wie eine klare Empfehlung an erster Stelle.
Position: An welcher Stelle steht Ihre Marke?
Zählt ein Modell mehrere Anbieter auf, entscheidet die Reihenfolge darüber, was beim Nutzer ankommt. Platz eins von fünf ist etwas anderes als Platz fünf von fünf, obwohl beides in der Erwähnungsquote identisch aussieht. Werkzeuge, die diese Ebene ausweisen, sprechen meist von Rank oder Position. Für den Wettbewerbsvergleich ist sie die aussagekräftigste Kennzahl, und sie fehlt in einfachen Berichten am häufigsten.
Zitat: Worauf stützt sich die Antwort?
Antwortmaschinen belegen ihre Aussagen mit Quellen. Diese Ebene zeigt, ob Ihre eigene Seite die Grundlage liefert oder ob ein Vergleichsportal, ein Forum oder ein Wettbewerber über Sie schreibt. Sie ist die einzige der drei Ebenen, aus der sich direkt eine Maßnahme ableiten lässt: Wenn in Ihrer Kategorie immer dieselben drei fremden Domains zitiert werden, wissen Sie, wo Sie ansetzen. Genau darum dreht sich der Bereich, der als Answer Engine Optimization (AEO) diskutiert wird.
Was KI-Sichtbarkeit nicht misst
Drei Einschränkungen sollten Sie kennen, bevor Sie ein Werkzeug auswählen.
Sichtbarkeit ist kein Traffic. Eine Erwähnung in einer Antwort bedeutet nicht, dass jemand Ihre Seite besucht. Ob aus KI-Suchmaschinen tatsächlich Besucher kommen, sehen Sie in Ihrer Webanalyse, nicht im Sichtbarkeitsbericht. Einige Anbieter kombinieren beides, das sind dann zwei getrennte Datenquellen in einer Oberfläche.
Antworten sind nicht reproduzierbar. Dieselbe Frage kann an zwei Tagen zu unterschiedlichen Antworten führen, ohne dass sich an Ihrer Website etwas geändert hat. Eine einzelne Messung sagt deshalb wenig aus. Aussagekräftig wird LLM-Sichtbarkeit erst über viele Prompts und einen längeren Zeitraum, weshalb praktisch alle Anbieter täglich messen. In der Branche hat sich dafür der Begriff AI Brand Monitoring etabliert: die fortlaufende, wiederholte Beobachtung statt der einmaligen Stichprobe. Wie schnell sich das Feld bewegt, zeigt eine Analyse von 19 Websites: Der Traffic aus KI-Antworten stieg dort zwischen Januar und Mai 2025 um 527 Prozent (Quelle: Previsible-Analyse via Search Engine Land).
Sprache und Markt verändern das Ergebnis. Dieselbe Frage auf Deutsch und auf Englisch führt zu unterschiedlichen Antworten und zu unterschiedlichen zitierten Quellen. Wer für den deutschsprachigen Raum plant, sollte deshalb prüfen, welche Märkte ein Werkzeug im gewählten Paket überhaupt abdeckt. Dazu weiter unten mehr.
Die 8 Tools im Überblick
Die folgenden Werkzeuge lösen dieselbe Aufgabe auf sehr unterschiedliche Weise. Zwei Unterschiede entscheiden in der Praxis mehr als jede Funktionsliste: wie viele Prompts im Einstiegspaket enthalten sind und welche Märkte Sie damit abdecken. Beides klingt nach Kleingedrucktem, bestimmt aber, ob Sie für den deutschsprachigen Raum überhaupt belastbare Zahlen bekommen.
| Tool | Antwortmaschinen (Einstieg) | Prompts (Einstieg) | Märkte (Einstieg) | Rohdaten-Export | API / MCP |
|---|---|---|---|---|---|
| Otterly.AI | 4: ChatGPT, AI Overviews, Perplexity, Copilot. Gemini, Claude und AI Mode als Zusatz | 15 | 50+ Länder, bereits im kleinsten Paket | Berichte und Export enthalten | ab mittlerem Paket |
| Peec AI | 3 frei wählbar aus 6 | 50 | 1 Land, mehrere Märkte erst im dritten Paket | Looker-Anbindung erst im dritten Paket | erst im Enterprise-Paket |
| Profound | nur ChatGPT im Einstieg, 3 im zweiten Paket | 50, entspricht 1.500 Antworten pro Monat | 1 Sprache, 1 Region, auch im zweiten Paket | Profound Sheets | nicht ausgewiesen |
| SE Ranking | 5: ChatGPT, Perplexity, Gemini, AI Mode, AI Overviews | 100 | keine öffentliche Angabe | enthalten | bereits im Einstiegspaket |
| Ahrefs Brand Radar | 6: AI Overviews, AI Mode, ChatGPT, Copilot, Gemini, Perplexity | 5 eigene Prompts, dazu Zugriff auf eine Datenbank mit über 472 Mio. Prompts | keine öffentliche Angabe | enthalten | bereits im Einstiegspaket |
| Semrush | 4: ChatGPT, Gemini, AI Mode, AI Overviews | 50 | keine öffentliche Angabe | enthalten | erst im vierten Paket |
| Scrunch AI | 4: ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews, Copilot | 125 | keine öffentliche Angabe | enthalten | erst im Enterprise-Paket |
| Octoparse | 3 Quellen über fertige Vorlagen: AI Overviews, Gemini, ChatGPT | nicht begrenzt, Abrechnung nach Datenzeilen | Markt und Region frei wählbar | vollständig, als CSV oder Excel | ja, inklusive MCP |
So lesen Sie die Tabelle:
Wenige Prompts sind kein Mangel, sondern eine andere Herangehensweise. Ahrefs setzt darauf, dass die relevanten Fragen bereits in der eigenen Prompt-Datenbank stehen, und gibt Ihnen ein kleines Kontingent für eigene Formulierungen dazu. Peec, Profound und Scrunch gehen umgekehrt vor: Sie definieren Ihre Prompts selbst, dafür ist die Zahl begrenzt. Welcher Weg passt, hängt davon ab, ob Ihre Kategorie in einer allgemeinen Datenbank überhaupt vorkommt. Für Nischen im deutschsprachigen B2B ist das oft nicht der Fall.
Auffällig ist die Spalte mit den Märkten. Nur ein Anbieter nennt die Länderabdeckung im kleinsten Paket ausdrücklich, zwei begrenzen sie dort klar auf einen Markt, vier machen dazu auf der Preisseite keine Angabe. Wenn Sie für Deutschland, Österreich und die Schweiz messen wollen, sollten Sie diesen Punkt vor dem Abschluss klären.
Peec AI
Peec AI kommt aus Berlin und ist auf den DACH-Wettbewerbsvergleich zugeschnitten. Das Werkzeug misst alle drei Ebenen aus dem vorigen Abschnitt: Erwähnung als Visibility-Prozentsatz, Position als numerischen Rang gegenüber den von Ihnen benannten Wettbewerbern, und bei den Quellen unterscheidet es zwischen Inhalten, die eine Antwort lediglich genutzt hat, und Inhalten, die explizit zitiert wurden. Die Messung läuft täglich über ChatGPT, Google AI Overviews, AI Mode, Gemini, Perplexity und Microsoft Copilot.
Für Teams, die zusätzlich zum Dashboard eigene Auswertungen bauen wollen, bietet Peec AI eine Looker-Studio-Anbindung sowie MCP- und API-Zugang, mit denen sich Sichtbarkeitsdaten direkt in KI-Agenten wie Claude einspeisen lassen.
Grenzen: Im Einstiegspaket ist die Messung auf ein einzelnes Land begrenzt, mehrere Märkte gleichzeitig gibt es erst ab dem dritten Paket. MCP- und API-Zugang sind dem individuell verhandelten Enterprise-Paket vorbehalten, ebenso die volle Auswahl an KI-Modellen. In den unteren Paketen wählen Sie drei von sechs Modellen aus, nicht alle gleichzeitig.
Ideal für: Marketingteams, die ihre Position gegenüber konkret benannten DACH-Wettbewerbern täglich verfolgen wollen und dafür ein aufgeräumtes Dashboard einem Funktionsüberfluss vorziehen.
Wann sich eine Alternative lohnt: Wenn Sie von Anfang an mehrere Länder gleichzeitig messen wollen, ohne dafür ein höheres Paket zu benötigen, lohnt sich ein Blick auf Otterly.AI.
Otterly.AI
Otterly.AI ist im Feld der günstigste Einstieg und deckt als einziges der acht Werkzeuge Länder und Sprachen bereits im kleinsten Paket ab: über 50 Märkte, ohne Aufpreis. Bei den drei Messebenen liefert Otterly.AI Erwähnungen als Share of Voice, Position als durchschnittlichen Rang gegenüber den Wettbewerbern, die Sie benennen, und bei den Quellen eine reine Website-Zitat-Verfolgung, die zeigt, welche Ihrer Seiten tatsächlich verlinkt werden.
Grenzen: Im Einstiegspaket sind ChatGPT, Google AI Overviews, Perplexity und Microsoft Copilot enthalten. Google AI Mode, Gemini und Claude sind Zusatzmodule. Für einen Vergleich, der ausdrücklich auf Gemini und ChatGPT gleichzeitig zielt, wie er in diesem Artikel im Mittelpunkt steht, reicht das kleinste Paket allein nicht aus. MCP- und API-Zugang gibt es erst ab dem mittleren Paket.
Ideal für: Teams mit kleinem Budget, die von Anfang an mehrere Länder oder Sprachversionen im Blick behalten wollen und mit den vier Standardmodellen starten können.
Wann sich eine Alternative lohnt: Wenn Gemini von Tag eins an zum Kernumfang gehören soll statt zum Zusatzmodul, ist Peec AI oder SE Ranking der direktere Weg.
Profound
Profound ist auf ChatGPT spezialisiert. Im Einstiegspaket wird ausschließlich dieses eine Modell verfolgt, rund 1.500 Antworten pro Monat auf Basis von 50 Prompts. Bei der Position geht Profound einen anderen Weg als die meisten Werkzeuge in diesem Vergleich: Statt der reinen Reihenfolge innerhalb einer einzelnen Antwort berechnet Profound einen aggregierten Rangwert aus mehreren Indikatoren, unter anderem dem Share of Voice. Je niedriger der Wert, desto stärker die Position gegenüber den Wettbewerbern im Markt.
Ergänzend liefert Profound Citation-Analysen mit Quellautorität sowie eine Agent-Analytics-Funktion, die zeigt, wie ChatGPT, Gemini, Claude und Perplexity Ihre Website crawlen.
Grenzen: Sowohl im Einstiegs- als auch im zweiten Paket ist die Messung auf eine Sprache und eine Region festgelegt. Für einen Vergleich zwischen deutschsprachigen und englischsprachigen KI-Antworten, wie ihn dieser Artikel vorschlägt, reicht keines der beiden unteren Pakete. MCP- und API-Zugang sind auf der Preisseite nicht ausgewiesen.
Ideal für: Teams, deren AI-Sichtbarkeit fast ausschließlich über ChatGPT läuft und die dafür eine tiefe, auf ein Modell fokussierte Analyse suchen.
Wann sich eine Alternative lohnt: Sobald Gemini, Google AI Overviews oder mehrere Sprachen gleichzeitig gemessen werden sollen, deckt praktisch jedes andere Werkzeug in diesem Vergleich mehr davon im Einstiegspaket ab.
Scrunch AI
Scrunch AI deckt in der Erwähnungs-Ebene ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews und Microsoft Copilot ab. Bei der Position zeigt das Werkzeug zwei Sichten gleichzeitig: den Anteil der Antworten, in denen Ihre Marke oben, in der Mitte oder unten platziert ist, sowie eine konkrete numerische Rangfolge gegenüber genannten Wettbewerbern. Auf der Zitat-Ebene liefert Scrunch AI eine laufende Übersicht der Quellen, die in Ihrer Kategorie zitiert werden, und markiert Lücken, an denen Wettbewerber genannt werden und Sie nicht.
Über die reine Messung hinaus bietet Scrunch AI mit dem Agent Experience Platform (AXP) ein zusätzliches Produkt, das KI-Crawler an der Edge erkennt und ihnen eine für sie optimierte Version der Seite ausspielt. Das betrifft, wie Ihre Seite für Crawler technisch aufbereitet wird, nicht die Sichtbarkeitsmessung selbst, und würde den Rahmen dieses Vergleichs sprengen.
Grenzen: Zur Länder- und Sprachabdeckung macht Scrunch AI auf der Preisseite keine öffentliche Angabe, ebenso wenig zu MCP-Zugang. API-Zugang ist laut verfügbaren Informationen dem Enterprise-Paket vorbehalten.
Ideal für: Teams, die neben der reinen Sichtbarkeitsmessung auch prüfen wollen, wie ihre Website technisch von KI-Crawlern verarbeitet wird, und dafür Sichtbarkeitsmessung und die technische Aufbereitung für KI-Crawler aus einer Hand suchen.
Wann sich eine Alternative lohnt: Wenn Sie ausschließlich Messung ohne ein zusätzliches Produkt für die Crawler-Aufbereitung wollen, sind Peec AI oder SE Ranking die schlankere Lösung.
SE Ranking
SE Ranking bettet die KI-Sichtbarkeitsmessung in eine vollständige SEO-Suite ein statt sie als eigenständiges Produkt zu verkaufen. Erwähnungen und Verlinkungen aus fünf Antwortmaschinen fließen in dieselbe Oberfläche wie klassisches Rank Tracking: ChatGPT, Perplexity, Gemini, Google AI Mode und Google AI Overviews. Bei der Position berechnet SE Ranking eine durchschnittliche Antwortposition und gewichtet sie danach, wie viele Marken insgesamt in derselben Antwort genannt werden. Auf der Zitat-Ebene unterscheidet das Werkzeug zwischen verlinkten Quellenangaben und unverlinkten Markennennungen innerhalb der KI-Antwort.
Grenzen: Zur Länder- und Sprachabdeckung macht SE Ranking auf der Preisseite keine öffentliche Angabe. Wer ausschließlich KI-Sichtbarkeit sucht, zahlt für eine Suite mit, die klassisches SEO-Tracking, Backlink-Analyse und weitere Module enthält, die für diesen einen Anwendungsfall nicht gebraucht werden.
Ideal für: Teams, die SEO-Tracking und KI-Sichtbarkeit ohnehin in einem Werkzeug bündeln wollen, statt zwei separate Abos zu pflegen.
Wann sich eine Alternative lohnt: Wenn ausschließlich KI-Sichtbarkeit gemessen werden soll und die übrige SEO-Suite ungenutzt bliebe, ist ein spezialisiertes Werkzeug wie Peec AI oder Otterly.AI die schlankere Lösung.
Semrush
Semrush hat KI-Sichtbarkeit als Modul in sein bestehendes SEO-Ökosystem integriert. Die Erwähnungs-Ebene zeigt Anzahl und Anteil der KI-Antworten, die Ihre Marke nennen, über ChatGPT, Gemini, Google AI Mode und Google AI Overviews. Die Position wird als durchschnittliche Position ausgewiesen: ein niedrigerer Wert bedeutet, dass Ihre Marke tendenziell früher in der Antwort auftaucht. Zusätzlich zeigt Semrush, an welcher Stelle der Antwort eine Nennung fällt, etwa in der ersten Erwähnung, im Fließtext oder im Fazit. Auf der Zitat-Ebene liefert das Werkzeug eine Share-of-Voice-Grafik im direkten Vergleich zu den Wettbewerbern, die Sie hinterlegen.
Die Datenbasis stammt aus einem Bestand von über 26 Millionen bereits erfassten Prompts und Antworten, ergänzt um eigene Prompt-Sets.
Grenzen: Zur Länder- und Sprachabdeckung macht Semrush auf der Preisseite keine öffentliche Angabe. Mehrere Standorte gleichzeitig zu verfolgen ist erst ab einem höheren Paket vorgesehen. API-Zugang ist einem der oberen Pakete vorbehalten.
Ideal für: Teams, die bereits mit Semrush für klassisches SEO arbeiten und KI-Sichtbarkeit als zusätzliche Ansicht in derselben Oberfläche wollen, statt ein weiteres Tool einzuführen.
Wann sich eine Alternative lohnt: Wenn kein bestehendes Semrush-Abo vorhanden ist und ausschließlich KI-Sichtbarkeit gemessen werden soll, lohnt der Umweg über die vollständige SEO-Suite selten.
Ahrefs Brand Radar
Ahrefs Brand Radar geht bei der Erwähnungs-Ebene einen anderen Weg als die übrigen sieben Werkzeuge. Statt ausschließlich eigene Prompts abzufragen, greift es auf eine bestehende Datenbank mit über 472 Millionen bereits erfassten Prompts zurück und ergänzt sie um eine kleine Anzahl frei definierbarer eigener Prompts, je nach Paket 5, 10 oder 20. Das eignet sich gut, wenn die relevanten Fragen Ihrer Branche bereits in der Datenbank vorkommen, und weniger gut für enge, deutschsprachige B2B-Nischen, die dort kaum vertreten sind.
Bei der Position weicht Ahrefs Brand Radar ebenfalls ab: Statt eines numerischen Rangs klassifiziert das Werkzeug jede Nennung danach, wo sie in der Antwort auftaucht, in der Hauptantwort, im Quellenbereich oder unter verwandten Vorschlägen. Auf der Zitat-Ebene liegt die eigentliche Stärke von Ahrefs Brand Radar in der Anbindung an den Rest der Ahrefs-Plattform: Sie sehen, welche Domains zitiert werden, und wechseln direkt in dieselben Backlink- und Keyword-Daten, die Sie ohnehin für klassisches SEO nutzen.
Grenzen: Zur Länder- und Sprachabdeckung macht Ahrefs auf der Preisseite keine öffentliche Angabe. Die geringe Zahl frei definierbarer Prompts im Einstiegspaket ist kein Mangel an Volumen, sondern eine andere Herangehensweise, die aber weniger Kontrolle über die exakte Formulierung jeder einzelnen Frage lässt als bei Werkzeugen, die ausschließlich mit selbst definierten Prompts arbeiten.
Ideal für: Teams, die bereits mit Ahrefs für Keyword- und Backlink-Analyse arbeiten und KI-Sichtbarkeit direkt neben diesen Daten sehen wollen, ohne primär auf sehr spezifische eigene Fragestellungen angewiesen zu sein.
Wann sich eine Alternative lohnt: Wenn Ihre Branche in einer allgemeinen Prompt-Datenbank kaum vorkommt oder Sie volle Kontrolle über jede einzelne Formulierung brauchen, sind Peec AI, Profound oder Scrunch AI mit ihrem Ansatz aus vollständig selbst definierten Prompts der direktere Weg.
Eigene Datenerhebung: wenn Sie die Rohdaten brauchen
Die sieben Werkzeuge oben verkaufen Ihnen eine fertige Kennzahl.
Die Alternative: Sie erheben die Rohdaten selbst, mit vorgefertigten Vorlagen, die Sie ohne eigenen Code ausführen. Der Tausch ist ehrlich benannt: Es gibt keinen Score und kein fertiges Dashboard, dafür jede einzelne Zeile als Tabelle. Pro Zeile sehen Sie die gestellte Frage im Wortlaut, das Land beziehungsweise die Sprache, in der sie gestellt wurde, die vollständige Antwort des Modells, ob und an welcher Stelle Ihre Marke gegenüber den von Ihnen benannten Wettbewerbern genannt wird, sowie Titel, URL und Domain jeder zitierten Quelle. Aus diesen Rohdaten lassen sich alle drei Ebenen aus dem einleitenden Abschnitt oben selbst berechnen, aber auch alles, was ein fertiger Score nicht zeigt, etwa der genaue Wortlaut der Konkurrenznennung neben Ihrer eigenen.
Drei Vorlagen für drei Quellen | Octoparse
Für die drei in diesem Artikel behandelten Quellen gibt es je eine eigene Vorlage, die Bedienung ist bei allen dreien gleich. Nicht zufällig heißen die drei Vorlagen durchgehend Tracker: Sie sind für die wiederholte Beobachtung gebaut, nicht für eine einmalige Abfrage. Sie öffnen die Vorlage und tragen vier Felder ein: die Prompts, einen pro Zeile, Ihre Zielmarke, die Wettbewerber, die Sie im Blick behalten wollen, durch Kommas getrennt, und optional einen zweistelligen Ländercode für den Markt.
https://www.octoparse.de/template/gemini-visibility-tracker
https://www.octoparse.de/template/google-aio-scraper
https://www.octoparse.de/template/chatgpt-visibility-tracker

Ein Klick auf Start reicht. Der Lauf selbst braucht wenig Zeit, in unserem eigenen Test mit fünf Prompts war er nach rund 50 Sekunden abgeschlossen.

Das Ergebnis liegt danach als Tabelle vor und lässt sich direkt als Excel-Datei exportieren, mit einer Zeile pro Prompt: die vollständige Antwort im Wortlaut, Anzahl und Domains der zitierten Quellen, und für jede von Ihnen benannte Marke, ob sie erwähnt wurde, an welcher Stelle und ob die offizielle Domain zitiert wurde.

Wie unterschiedlich die Ergebnisse zwischen zwei Märkten ausfallen können, zeigt der nächste Abschnitt.
Die Vorlage für Google AI Overviews ist der einfachste Einstieg: Sie geben eine Suchanfrage und eine Region ein und erhalten den vollständigen Overview-Text zusammen mit allen aufgeführten Quellen. Die Vorlage für Gemini funktioniert nach demselben Muster, mit denselben Rohdatenspalten. Die Vorlage für ChatGPT ist die aufwendigste der drei, weil sie den Konversationskontext eines Chats nachbildet, und eignet sich deshalb eher als Ausbaustufe, wenn die beiden anderen Quellen bereits laufen. Eine ausführliche Anleitung zum Einrichten der Google-AI-Overview-Vorlage finden Sie in unserem separaten Leitfaden zum Scrapen von Google AI Overviews.
Vom Prompt zur Auswertung: der Weg über einen KI-Agenten
Die Octoparse Vorlagen lassen sich auch über MCP ansteuern, also direkt aus einem KI-Assistenten wie Claude heraus. Praktisch heißt das: Sie formulieren in natürlicher Sprache, welche Vorlage mit welchen Prompts laufen soll, der Assistent löst den Lauf aus, holt die Ergebnistabelle und wertet sie auf Zuruf aus, etwa mit der Frage, bei welchen Prompts ein bestimmter Wettbewerber häufiger genannt wird als die eigene Marke. Für diesen Weg ist keine Programmierung nötig, die Einrichtung dauert rund fünf Minuten. Das macht die Auswertung auch für Marketing- oder Produktteams zugänglich, die sonst auf eine Entwicklungsressource warten müssten. Zu erwähnen bleibt fair: Ein MCP-Zugang gehört inzwischen bei mehreren der oben genannten Werkzeuge zum Funktionsumfang, der Unterschied liegt hier eher in der Kombination aus Rohdatenzugriff und Bedienung in natürlicher Sprache, nicht in der Existenz von MCP an sich.

Warum deutschsprachige KI-Antworten anders aussehen
Um diese Behauptung nicht nur zu behaupten, haben wir sie getestet. Mit unserer eigenen Gemini-Vorlage haben wir fünf identische, auf Deutsch formulierte Fragen aus dem Bereich Lead-Generierung zweimal laufen lassen, einmal mit dem Zielmarkt Deutschland, einmal mit dem Zielmarkt USA, sonst unverändert. Getrackt wurden PhantomBuster, Hunter.io und Apollo.io.
Bei zwei der fünf Fragen war der Unterschied deutlich. Auf „Welche Tools helfen bei der Lead-Generierung aus Google Maps?” nannte die Antwort im Markt Deutschland PhantomBuster an erster Stelle. Bei identischem Prompt im Markt USA kam PhantomBuster kein einziges Mal vor. Bei „Wie finde ich automatisiert Kontaktdaten von Unternehmen im Internet?” fielen im US-Markt sowohl PhantomBuster als auch Apollo.io komplett aus der Antwort heraus, obwohl beide im deutschen Markt genannt wurden. Die deutsche Antwort nannte zusätzlich explizit deutsche Branchenverzeichnisse wie Gelbe Seiten und North Data, die in der US-Antwort auf dieselbe Frage nicht vorkamen.
Bei den übrigen beiden auswertbaren Fragen war der Unterschied gering. Apollo.io stand bei „B2B-Leads aus Branchenverzeichnissen” in beiden Märkten auf Rang eins, PhantomBuster bei „Firmendaten aus LinkedIn” ebenfalls. Das Randfeld der genannten Tools verschob sich zwar, die deutsche Antwort nannte etwa Evaboot, die amerikanische stattdessen Surfe und Lusha, aber die getrackten Marken selbst blieben stabil.
Eine der zehn Antworten lieferte kein auswertbares Ergebnis: Der US-Lauf zu „E-Mail-Adressen von Webseiten extrahieren” brach mit dem Zwischenstatus „Searching the web” ab, ohne fertige Antwort. Dieser Fall fließt hier nicht in den Vergleich ein, bestätigt aber einen Punkt von weiter oben: Antworten sind nicht reproduzierbar, einzelne Läufe können ausfallen.
Was das bedeutet: Der Markt-Parameter verändert das Ergebnis nicht bei jeder Frage gleich stark. Bei Fragen mit einem klaren regionalen Bezug, etwa lokale Verzeichnisse oder Google-Maps-Daten, war der Unterschied groß. Bei Fragen zu global bekannten B2B-Datenbanken blieb die Antwort weitgehend stabil. Wer für den deutschsprachigen Raum plant, sollte deshalb nicht pauschal annehmen, dass jede Messung anders ausfällt, sondern gezielt bei den Fragen nachmessen, die einen regionalen Anteil haben.
Als Randnotiz: Octoparse selbst tauchte in mehreren Antworten unaufgefordert auf, ohne zu den drei getrackten Marken zu gehören, in beiden Märkten. Das ist genau der Punkt aus dem Abschnitt zur eigenen Datenerhebung weiter oben: Die vollständige Modellantwort enthält oft mehr, als eine auf wenige Marken zugeschnittene Kennzahl zeigt.

Kostenmodelle im Vergleich
Die acht Werkzeuge rechnen unterschiedlich ab. Die folgende Tabelle vergleicht nicht nur den Einstiegspreis, sondern das Abrechnungsmodell dahinter, denn ein Festpreis pro Monat und eine Abrechnung nach Datenmenge sind zwei verschiedene Rechnungen.
| Anbieter | Modell | Einstieg | Im Einstieg enthalten | Wo es teuer wird |
|---|---|---|---|---|
| Otterly.AI | Flat-Rate | €29/Monat | 15 Prompts, 4 Antwortmaschinen, 50+ Länder | Gemini, AI Mode und Claude nur als Zusatzmodul, MCP und API erst ab €189/Monat |
| Peec AI | Flat-Rate | €70/Monat | 50 Prompts, 3 von 6 Modellen wählbar, 1 Land | Mehrere Länder erst ab €360/Monat, API und MCP nur im individuell verhandelten Enterprise-Paket |
| Profound | Flat-Rate, Jahresabo | $99/Monat | 50 Prompts (rund 1.500 Antworten im Monat), nur ChatGPT | Mehrsprachigkeit auch im zweiten Paket noch nicht enthalten |
| SE Ranking | Flat-Rate, SEO-Suite | €109/Monat (€87,20 bei Jahreszahlung) | 100 Prompts, 5 Antwortmaschinen, MCP und API inklusive | Länderabdeckung nicht öffentlich ausgewiesen, restliche SEO-Suite wird mitbezahlt |
| Ahrefs Brand Radar | Flat-Rate | €119/Monat | 5 eigene Prompts plus Zugriff auf eine Datenbank mit über 472 Mio. Prompts, MCP und API inklusive | Weitere eigene Prompts kosten in höheren Paketen extra |
| Semrush | Flat-Rate, SEO-Suite | $199/Monat ($165,17 bei Jahreszahlung) | 50 Prompts, 4 Antwortmaschinen, MCP inklusive | Mehrere Standorte erst ab höherem Paket, API erst im vierten Paket |
| Scrunch AI | Flat-Rate | $250/Monat | 125 Prompts, 4 Antwortmaschinen | API nur im Enterprise-Paket |
| Octoparse | Abo mit Datenguthaben | ab $99/Monat (ab $83/Monat bei Jahreszahlung) | Zugriff auf alle drei Vorlagen, Startguthaben, Markt frei wählbar, MCP inklusive | Abrechnung pro 1.000 Zeilen statt Festpreis, bei hohem Volumen mit der ChatGPT-Vorlage steigt der Verbrauch schnell |
Bei der eigenen Datenerhebung lohnt sich ein genauerer Blick auf das Guthaben: Das im Abo enthaltene Startguthaben reicht bei der kostenlosen AI-Overview-Vorlage für sehr viele Zeilen, bei der Gemini-Vorlage für rund 250 Zeilen und bei der ChatGPT-Vorlage für etwa 25 Zeilen, danach ist ein Aufladen nötig. Die genauen Kosten pro 1.000 Zeilen richten sich nach der jeweiligen Vorlage.
Welches Modell günstiger ist, hängt vom Anwendungsfall ab. Für das Tracking von Google AI Overviews ist die eigene Datenerhebung am günstigsten, weil diese Vorlage kostenlos läuft. Für tägliches Tracking über viele ChatGPT-Prompts hinweg ist bei den meisten Nutzern ein Flat-Rate-Abo die einfachere Rechnung, weil die eigene Erhebung bei diesem Modell pro Zeile abgerechnet wird und mit steigendem Volumen teurer wird als ein Festpreis.
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
Fünf Punkte entscheiden in der Praxis mehr als jede Funktionsliste, alle stehen im Dienst derselben Frage: Unterstützt das Tool echtes AI Brand Monitoring, oder nur eine Momentaufnahme?
Monitoring statt Momentaufnahme: Eine einzelne Messung sagt wenig aus, Antworten schwanken von Tag zu Tag. Fast alle Werkzeuge in diesem Vergleich messen deshalb täglich, das ist der Standard, an dem Sie jede Alternative messen sollten.
Abdeckung: Prüfen Sie, welche Antwortmaschinen im Einstiegspaket enthalten sind, nicht nur, welche das Werkzeug theoretisch unterstützt. Profound trackt im Einstieg ausschließlich ChatGPT, bei Otterly.AI sind Gemini und Google AI Mode Zusatzmodule. Wenn Sie von Anfang an ChatGPT, Gemini und Google AI Overviews gleichzeitig messen wollen, schränkt das die Auswahl bereits deutlich ein.
Prompt-Kontrolle: Die meisten Werkzeuge lassen Sie eigene Prompts definieren, Ahrefs Brand Radar arbeitet zusätzlich mit einer vorhandenen Datenbank. Das lohnt sich, wenn die relevanten Fragen Ihrer Branche bereits darin vorkommen. Für enge, deutschsprachige B2B-Nischen ist das seltener der Fall, dort ist die volle Kontrolle über die Formulierung oft wichtiger.
Marktauswahl: Wie unser eigener Test in diesem Artikel zeigt, unterscheiden sich die Antworten je nach Markt nicht bei jeder Frage gleich stark, aber bei manchen erheblich. Klären Sie vor dem Abschluss, ob Ihr Einstiegspaket mehrere Länder abdeckt oder ob Sie dafür in ein höheres Paket wechseln müssen, das ist bei den meisten Anbietern in diesem Vergleich der Fall.
Datenexport: Wenn Sie die Zahlen in bestehende Reportings einbauen wollen, prüfen Sie, ab welchem Paket Looker-Studio-Anbindung, API oder MCP verfügbar sind. Bei mehreren Anbietern ist das erst ab dem zweiten oder dritten Paket der Fall.
FAQ
Wie unterscheiden sich SEO-Tools von KI-Sichtbarkeit-Tools?
SEO-Tools messen Ihre Position in den klassischen Suchergebnissen, also bei den blauen Links. KI-Sichtbarkeits-Tools messen, ob und wie Ihre Marke innerhalb einer von einer KI generierten Antwort auftaucht, dort gibt es keine URL-Rangliste, sondern Erwähnung, Position innerhalb der Antwort und zitierte Quellen. Einige Anbieter aus diesem Vergleich, etwa SE Ranking und Semrush, bündeln beides in einer Suite. Andere, etwa Peec AI oder Otterly.AI, sind reine KI-Sichtbarkeits-Spezialisten. Diese Disziplin wird in der Branche auch als GEO, Generative Engine Optimization, bezeichnet.
Was ist AI Brand Monitoring?
AI Brand Monitoring bezeichnet die fortlaufende, wiederholte Beobachtung, wie eine Marke in KI-generierten Antworten dargestellt wird, im Unterschied zu einer einmaligen Stichprobe. Dazu gehören Erwähnungen, Position gegenüber Wettbewerbern und zitierte Quellen, gemessen über einen festen Prompt-Satz und einen längeren Zeitraum, meist täglich.
Wie messe ich Sichtbarkeit in KI-Antworten?
Sie definieren ein festes Set an Prompts, das echten Kundenfragen entspricht, und lassen es regelmäßig, idealerweise täglich, über die für Sie relevanten KI-Plattformen laufen. Ausgewertet werden drei Dinge: ob Ihre Marke erwähnt wird, an welcher Stelle gegenüber Ihren Wettbewerbern, und welche Quellen die Antwort zitiert. Das geht über ein SaaS-Dashboard oder, wenn Sie die Rohdaten selbst brauchen, über Vorlagen wie im Abschnitt zur eigenen Datenerhebung beschrieben.
Wie verfolgt man Sichtbarkeit über mehrere KI-Plattformen hinweg?
Die meisten Werkzeuge aus diesem Vergleich tracken mehrere Antwortmaschinen parallel in einem Dashboard, prüfen Sie aber vorher, welche davon im Einstiegspaket enthalten sind und welche erst als Zusatzmodul dazukommen. Wenn ein mehrsprachiges SaaS-Paket das Budget sprengt, lässt sich dasselbe Ziel auch über einzelne Vorlagen pro Plattform erreichen, die Ergebnisse führen Sie dann selbst in einer Tabelle zusammen.
Was ist KI-Sichtbarkeit?
KI-Sichtbarkeit beschreibt, wie präsent eine Marke in Antworten ist, die von KI-Systemen wie ChatGPT, Gemini oder Google AI Overviews generiert werden. Sie besteht aus drei Ebenen, die unabhängig voneinander gut oder schlecht ausfallen können: ob die Marke erwähnt wird, an welcher Stelle sie gegenüber Wettbewerbern steht, und ob und wie ihre eigenen Inhalte als Quelle zitiert werden.
Was ist ein guter KI-Sichtbarkeits-Score?
Einen allgemeingültigen Richtwert gibt es nicht, weil jeder Anbieter seinen Score anders berechnet, mit unterschiedlichen Antwortmaschinen, unterschiedlich gewichteten Ebenen und einem von Ihnen selbst festgelegten Wettbewerbsfeld. Aussagekräftiger als eine einzelne Zahl ist die Entwicklung über die Zeit und die eigene Position gegenüber den konkret benannten Wettbewerbern, nicht ein Wert, den Sie zwischen verschiedenen Tools vergleichen könnten.
Welche Alternativen gibt es zu Peec AI?
Das hängt vom Schwerpunkt ab. Bei kleinem Budget und dem Wunsch nach mehreren Ländern von Anfang an ist Otterly.AI der naheliegende Vergleich. Wer SEO-Tracking und KI-Sichtbarkeit ohnehin bündeln will, findet das bei SE Ranking oder Semrush. Wer lieber mit einer bestehenden Prompt-Datenbank statt ausschließlich eigenen Prompts arbeitet, ist bei Ahrefs Brand Radar besser aufgehoben.
Ob Sie mit einem der sieben SaaS-Werkzeuge starten oder die Rohdaten selbst erheben: In beiden Fällen brauchen Sie einen festen Prompt-Satz und eine regelmäßige Messung, bevor sich verlässliche Aussagen treffen lassen. Die drei in diesem Artikel genannten Vorlagen für https://www.octoparse.de/template/google-aio-scraper, https://www.octoparse.de/template/gemini-visibility-tracker und https://www.octoparse.de/template/chatgpt-visibility-tracker sind startklar.
Octoparse 14-Tage kostenlos ausprobieren
Fazit
Wer schnell eine erste Zahl ohne Setup braucht, greift zu Otterly.AI. Wer im DACH-Wettbewerbsvergleich mit einem aufgeräumten Dashboard arbeiten will, ist bei Peec AI richtig. Wer SEO-Tracking und KI-Sichtbarkeit ohnehin bündeln möchte, findet das bei SE Ranking oder Semrush. Wer eine bestehende Prompt-Datenbank statt ausschließlich eigener Prompts nutzen will, ist bei Ahrefs Brand Radar besser aufgehoben. Und wer keinen Score, sondern die Rohdaten selbst braucht, jede Erwähnung, jede Position, jede zitierte Quelle, baut sich die Datenebene mit den hier vorgestellten Vorlagen selbst.
Für den deutschsprachigen Raum gilt dabei ein zusätzlicher Punkt: Wie der Test in diesem Artikel zeigt, unterscheiden sich die Antworten zwischen den Märkten nicht bei jeder Frage, aber bei manchen erheblich. Wer für Deutschland, Österreich oder die Schweiz plant, sollte das vor der Wahl des Werkzeugs klären, nicht danach. Ob mit einem der sieben SaaS-Werkzeuge oder mit den eigenen Vorlagen: Am Ende zählt, dass daraus ein Monitoring wird und keine einmalige Stichprobe.
Konvertiere Website-Daten direkt in Excel, CSV, Google Sheets und Ihre Datenbank.
Scrape Daten einfach mit Auto-Dedektion, ganz ohne Coding.
Scraping-Vorlagen für beliebte Websites, um Daten mit wenigen Klicks zu erhalten.
Mit IP-Proxys und fortschrittlicher API wird nie blockiert.
Cloud-Dienst zur Planung von Datenabfragen zu jedem gewünschten Zeitpunkt.



